Dekanat Rodgau

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Foto: www.gemeindebrief.de

Das Kirchenjahr

Das Kirchenjahr ist die Abfolge christlicher Feier- und Gedanktage im Laufe eines Jahres. Dabei beginnt das Kirchenjahr nicht wie der weltliche Kalender am 1. Januar, sondern mit dem ersten Sonntag im Advent, und endet dem entsprechend mit dem Ewigkeitssonntag, der im Volksmund auch "Totensonntag" genannt wird.

Worum geht es bei den einzelnen Festen, Feiern und Gedenktagen genau? Mit Weihnachten und Ostern wissen zumindest in Westdeutschland die meisten noch etwas anzufangen, bei Pfingsten wird's schon schwieriger, mit der Bedeutung Epiphanias oder Trinitatis könnte man bei "Wer wird Millionär?" schon eine Menge Geld machen.

Den verschiedenen Zeiten und Festen sind bestimmte "liturgische Farben" zugeordnet, die Kirchenbesucher an den "Paramenten" (Behänge an Kanzel und Altar) erkennen können: weiß als Symbol des Lichts für die Christusfeste (Weihnachten, Epiphanias, Gründonnerstag, Ostern, Trinitatis, Ewigkeitssonntag); violett als Farbe der Buße, des Nachdenkens und der Umkehr also (Passionszeit, Advent, Buß- und Bettag); rot als Farbe des Feuers und des Blutes der Märtyrer (Pfingsten, Reformationstag); grün als Farbe der aufgehenden Saat (Zeit vor Epiphanias, Vorfasten- und Trinitatiszeit), schwarz als Zeichen der Trauer (Karfreitag).

Das Kirchenjahr hat einen bestimmten Rhythmus, der sich an ein Wochenthema anlehnt. Dabei ist jeder Sonntag eine Erinnerung an den Ruhetag, den Gott den Menschen gegeben hat, weil er selbst am siebenten Tag der Schöpfung ruhte. Dem Erhalt des Sonnatgs als arbeitsfreien Tag in der Woche, den die Menschen für sich und die Pflege ihrer familiären und sozialen Beziehungen nutzen, gilt das Engagement der christlichen Kirchen.

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Hintergrund und weitere Infos zum Kirchenjahr

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