Dekanat Rodgau

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Altenheim-Seelsorge

Pfarrer Frithjof Decker

Telefon (0 60 74) 485 28 26
Mobil (0 151) 519 11 298
frithjof.decker@dekanat-rodgau.de

Ja, ich will euch tragen bis zum Alter hin. Und ihr sollt einst sagen, dass ich gnädig bin, spricht Gott.
(Jesaja 46, 4; von Jochen Klepper als Lied bearbeitet)

Ja,  das Alter ...

Täglich altern wir. Wir werden älter - sagen wir. Aber was dies bedeutet, zeigt sich uns erst oft sehr spät. Dabei gilt es, sich so früh wie möglich vorzubereiten - das heißt: auf Liebgewordenes zu verzichten, Einschränkungen als Gewinn zu erkennen. Vor allem aber gilt es, seiner Seele Nahrung zu geben aus einer Quelle, die immer verfügbar ist.

Altenseelsorge bewegt sich im Umfeld alt gewordener Menschen. Sie fragt nach ihrem Leben und den besonderen, oft erschwerten Bedingungen. So steht für mich das Gespräch mit dem Bewohner ebenso auf der Tagesordnung wie mit den Angehörigen.

Zudem begleite ich auf Anfrage Ehrenamtliche genauso wie die Mitarbeitenden in der Pflege, um ihre Nöte zu erfahren, sie zu begleiten. Denn es ist für alle Beteiligten nicht leicht, das Beste für zu den Bewohner  zu erreichen. Viele kleine Dinge und Veränderungen gilt es wahr zu nehmen.

Mein Dienst leiste ich dienstags und donnerstags im DRK-Seniorenzentrum in Dietzenbach an der Adolph-Kolping-Straße. Sie finden mich im 4. Stock links vom Aufzug oder fragen an der Rezeption nach mir.

Mein Dekananatsauftrag gilt aber auch den anderen Häusern im Ostkreis. Am Herzen liegt mir ebenfalls die Hospizarbeit und die Palliativversorgung, die ehrenamtlich wie hauptamtlich unschätzbare Dienste am Menschen kurz vor seinem Lebensende ist.

Krankheit und ebenso Altern sind ein Teil des Lebens. Sie bringen Einschränkung, aber auch Veränderung. Der Körper verlangt seinen Anteil. Es ist zweifelsohne eine Herausfordernung und oft ein Kampf. Jeder Mensch braucht dabei eine Stütze für seine Seele. Dies kann die Hand in seiner Hand sein, Gedanken, ein Blumenstrauß.  Alles, was zeichenhaft aussagt: Du gehörst dazu. Du bist nicht abgeschrieben. Du bist wertvoll.

Doch wenn nichts greift, dann gilt:
Gott trägt die Last für mich, wenn sie zu schwer wird. Gott trägt mich.

Ich durfte mit alten Menschen groß werden. Das hat mich geprägt. Sie haben mir viel gegeben. Eines Tages will ich Pfarrer in der Diakonie – im Dienst der Liebe – sein. Das bin ich nun nach dreißig Jahren Gemeindepfarramt. Sprechen Sie mich an!

Ihr Pfarrer
Frithjof Decker

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