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Kirchentag

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Bildquelle: DeschnerKirchentagsprogrammEin riesiges Spektrum an Andachten, Workshops, Konzerten und Talk-Runden laden zum Kommen und Mitmachen auf dem Kirchentag ein. Auch hunderte ehren- und hauptamtliche Mitbeiter machen das vielfältige Programm möglich.

In wenigen Tagen startet der Kirchentag in Berlin. Das Programmheft: daumendick. Deshalb hat Pfarrer Steffen Bauer einen Tipp parat, um das Wesentliche zu entdecken. Denn respektabel ist, was Ehren- und Hauptamtliche aus der EKHN in Berlin auf die Beine stellen.

privatSteffen BauerDr. Steffen Bauer leitet die Ehrenamtsakademie in der EKHN und besucht leidenschaftlich gerne Kirchentage

Rucksack packen, im Programm blättern, Tickets bereit legen: Zahlreiche Kirchenmitglieder, Interessierte, aber auch haupt- und ehrenamtlich Aktive bereiten sich auf den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg vor. Er startet am Mittwoch, den 24. Mai 2017, mit Eröffnungsgottesdiensten und dem Abend der Begegnung und endet auf der Gottesdienstwiese in der Lutherstadt Wittenberg am Sonntag, den 28. Mai. Das Motto lautet: „Du siehst mich“ (1. Mose 16,13)

 

Tipp für Kirchentagsbesucherinnen und -besucher

 

Die Kirchentags-App und das daumendicke Programmheft sind vollgepackt mit Veranstaltungen wie Gottesdiensten, Konzerten, Vorträgen, Talk-Runden, Mitmach-Angeboten und Bibelarbeiten. Pfarrer Dr. Steffen Bauer, Leiter der Ehrenamtsakademie der EKHN, hat bereits als 16-Jähriger Kirchentage besucht und dabei Erfahrungen gesammelt. Für diejenigen, die zum ersten Mal den Kirchentag besuchen, hat Pfarrer Bauer einen Tipp parat: „Lassen Sie sich nicht von dem unglaublichen Angebot erschlagen. Das Programmheft erinnert an ein dickes Taschenbuch, aber setzen Sie sich lieber nicht unter den Druck, so viele Veranstaltungen wie möglich zu besuchen.“ Stattdessen empfiehlt der Pfarrer, nur wenige, ausgewählte Angebote wahrzunehmen und aus Hektik und Eile auszusteigen. Steffen Bauer schlägt vor: „Es ist einfach wunderbar, sich Zeit zu nehmen, um die besondere Kirchentags-Atmosphäre gelassen wahrzunehmen.“ Eine gute Möglichkeit sei, erst einmal über den Markt der Möglichkeiten und das Messegelände zu schlendern.

 

Einzigartige Atmosphäre und Gemeinschaftserlebnisse

 

Dabei sprudelt aus dem Ehrenamtsakademie-Leiter begeistert heraus, was für ihn die besondere Atmosphäre auf Kirchentagen ausmacht: „Die total  freundliche, zugewandte Stimmung und die vielen Chancen, bei denen man unkompliziert mit seinem Nachbarn ins Gespräch kommt.“ Er erlebe dann, was Kirche und Gemeinschaft bewirken können – das Gefühl: „dass wir stark, interessant und wirksam sind. Und wir sind viele. Wo erleben Sie sonst, dass Menschen gemeinsam in der U-Bahn singen?“ Das Kirchentags-Motto „Du siehst mich“ könnte nicht besser passen.

 

Die Welt, der Alltag und der Kirchentag

 

Doch die Welt da draußen sieht zum Teil ganz anders aus: Ungelöste Konflikte im Kleinen und Großen, das Erstarken rechtspopulistischer Strömungen, Mobbing bereits im Kindergarten und vieles mehr. Pfarrer Bauer gibt dazu einen Impuls: „Genau weil die Welt so ist, sind Orientierung und Werte wichtiger denn je. Der Kirchentag bietet die Chance, dass wir als Einzelne und als Gemeinschaft in orientierungsloser Zeit wieder Orientierung gewinnen, die auf christlichen Werten und Glaubensüberzeugungen basiert. Das finde ich stark!“ Pfarrer Steffen Bauer präzisiert, was dies für den einzelnen Kirchentagsbesucher bedeuten kann: „Heute sind Gemeinschaftserlebnisse sehr selten geworden. Aber der Kirchentag bietet diese Erfahrung: Ich empfinde es als sehr stärkend, wenn ich mit tausend anderen Menschen ein Lied singe. Dann bin ich mit unterschiedlichen Menschen zusammen, mit Jungen, mit Älteren, mit Einheimischen und Migranten. Ein wunderschönes Erlebnis.“

 

Programmvielfalt aus der EKHN auf dem Kirchentag

 

Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche aus der EKHN beteiligen sich aktiv auf dem Kirchentag. Laut Steffen Bauer eine tolle Chance: „Bis heute erinnere ich mich noch an viele Ereignisse auf Kirchentagen. Und ich bin mir sicher, dass ich auch diesmal nach vielen Jahren sagen werde: Es war toll, in Berlin dabei gewesen zu sein! Das wünsche ich auch allen anderen, die aktiv mitmachen wollen.“
Einer, der mitmacht, ist Kirchenpräsident Dr. Volker Jung mit einer Bibelarbeit am Donnerstag, außerdem ist er beispielsweise auf dem Podium zum Thema „Ein Leib – viele Geschlechter“ vertreten und wird die Predigt beim ökumenischen DFB-Pokal-Final-Gottesdienst am Samstag halten. Zudem beteiligen sich Musiker und Sänger wie Clemens Bittlinger, die Band Habakuk und Fabian Vogt bei Events wie „Atem des Lebens“ am Freitag. Ehrenamtliche und Professionelle treten auch am Freitag bei dem Musical „Respekt!“ auf. Weiterhin führen zwei Pfarrerinnen in „spirituelles Körperlernen“ ein. Auch Posaunenchöre aus der EKHN, Theologie-Dozenten wie Prof. Stefan Claaß und viele weitere Pfarrerinnen, Pfarrer, Mitarbeitende und Ehrenamtliche bereichern das Programm.

 

Austausch für Haupt- und Ehrenamtliche

 

Pfarrer Steffen Bauer freut sich mit allen Aktiven, die auf dem Kirchentag dabei sind: „Kirchentage sind auch die größten Treffen für Ehrenamtliche! Hier können sie ihre Erfahrungen anderen mitteilen und von den Erfahrungen der anderen profitieren.“ Als Hauptamtlicher und Vorgesetzter hat er mit seinem Team darauf geachtet, dass die Aktiven nur für einen halben Tag zum Standdienst eingeteilt sind, damit sie jeweils in der anderen Hälfte etwas von der besonderen Atmosphäre tanken können.

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