Dekanat Rodgau

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Frühjahrstagung in Hainburg

Dekanatssynode berät Neubemessung der Pfarr- und Referentenstellen

kfAls Referent*innen der Synodaltagung begrüßtem der stellvertretende Dekanatspräses Dr. Rainer Hollmann (re) und Dekan Carsten Tag (li) die Pröpstin für Starkenburg, Pfarrerin Karin Held, und den Personalreferenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Oberkirchenrat Jens Böhm.Als Referent*innen der Synodaltagung begrüßten der stellvertretende Dekanatspräses Dr. Rainer Hollmann (re) und Dekan Carsten Tag (li) die Pröpstin für Starkenburg, Pfarrerin Karin Held, und den Personalreferenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Oberkirchenrat Jens Böhm.

Die Pfarrstellensituation ab 2020, der Dekanatsetat für das laufende Haushaltsjahr, der Antrittsbesuch der Starkenburger Pröpstin Karin Held und verschiedene Nachwahlen waren die bestimmenden Themen bei der Fünften Tagung der IX. Rodgauer Dekanatssynode am vergangenen Samstag, 10. Februar, in Hainburg.

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Zum zehnten Amtsjubiläum von Pfarrer Carsten Tag (Mitte) als Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau gratulierten im Namen der Dekanatssynode und des Dekanatssynodalvorstands seine Stellverterin, Pfarrerin Sonja Mattes, und der stellvertretende Präses Dr. Rainer Hollmann.

Der stellvertretende Präses der Dekanatssynode, Dr. Rainer Hollmann, und Dekan Carsten Tag begrüßten im Namen des gesamten Synodalvorstands die knapp 40 Kirchengemeindevertreter*innen zur Samstagstagung im evangelischen Gemeindehaus von Hainstadt. Grüße an die Synodalen überbrachten neben Pfarrerin Brigitte Rohde von der gastgebenden Evangelischen Kirchengemeinde Hainburg auch Pfarrer Steffen Held vom Synodalvorstand des Nachbardekanats Dreieich sowie der Hainburger Bürgermeister Alexander Böhn.

Bericht des Dekans

Gute Nachrichten hatte Dekan Tag bei seinem Bericht an die Synode im Gepäck: Gleich zwei Pfarrstellen konnten in den vergangenen Wochen nach nur kurzer Vakanzdauer besetzt werden: In Obertshausen tritt zum 1. April Pfarrer Michael Zlamal seinen Dienst an. In der Evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Mühlheim folgt zum 1. Mai Pfarrer Peter Meier-Röhm. Bereits seit Anfang des Jahres ist Pfarrer Benjamin Graf in der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Roden mit ganzer Stelle im Dienst.

Die für 2021 anstehende Fusion der Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich „nimmt Gestalt an“, so Dekan Tag weiter: Die gemeinsame, Anfang des vergangenen Jahres eingesetzte Steuerungsgruppe aus Vertreter*innen beider Dekanatssynodalvorstände habe die Taktung ihrer Treffen merklich erhöht. Neben der anstehenden Sollstellenbemessung (siehe unten) geht es dabei auch um den möglichen Sitz eines künftig fusionierten Dekanats - und um einen gemeinsamen Namen. „Da sind wir für Vorschläge dankbar“, so Dekan Tag.

Anfang des Monats hatte Dekan Tag sein zehntes Dienstjubiläum im Evangelischen Dekanat Rodgau gefeiert und wurde von Pfarrerin Mattes und Dr. Hollmann im Namen des Synodalvorstands mit einem Dankeschön für sein Engagement bedacht.

„GüT“ verdreifacht Dekanats-Haushalt / Verwaltungsstellen besetzt

„GüT wird gut“, so Dekan Tag zu einem bestimmenden Synodenthema der vergangenen Jahre: Erste Auswirkungen auf die Arbeit im Dekanat zeigt die neue, Anfang des Jahres in Kraft getretene „Gemeindeübergreifende Trägerschaft“ (GüT) für derzeit sechs der zehn evangelischen Kindertageseinrichtungen im Dekanat (wir berichteten). Sehr zufrieden zeigte sich Dekan Tag auch mit der Besetzung der Stellen in Leitung und Verwaltung: Dorothee Munz-Sundhaus beginnt ihre Arbeit in der GüT-Geschäftsführung am 15. Februar; als Sachbereiterin ist Daniela Dreimann bereits seit Mitte Januar im Dienst.

Zum kompletten Bericht von Dekan Tag an die Dekanatssynode.

Die Übernahme der Personal- und Finanzverwaltung dieser sechs Einrichtungen lässt den Dekanats-Etat rapide anwachsen: von rund 2,3 Millionen Euro im Jahr 2017 auf veranschlagte 8,2 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr. Zirka 1,7 Millionen Euro des gesamten Etatvolumens bestreitet die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau aus Kirchensteuermitteln. Die Synode stimmte dem Zahlenwerk einstimmig zu.

Pröpstin Karin Held: „Gemeinde wird öffentlicher gelebt“

Lust auf Starkenburg machte Pröpstin Karin Held der Rodgauer Dekanatssynode mit ihrem Antrittsbesuch: Wie berichtet, wechselte das Evangelische Dekanat Rodgau im Oktober vergangenen Jahres gemäß Entscheidung der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau mit den Dekanaten Dreieich und Groß-Gerau/Rüsselsheim den Propsteibereich und gehört nun nicht mehr zu Rhein-Main, sondern zu Starkenburg. Die Propstei reicht damit in Nord-Süd-Richtung von Mühlheim am Main bis an den Neckar und vom Rhein im Westen bis an die bayerische Grenze im Osten.

Wie Dekan Tag, dankte auch Pröpstin Held allen, die sich im vergangenen Jahr für die fulminanten Feierlichkeiten zum 500. Reformationsjubiläums engagiert haben. Nicht nur in diesem Rahmen sei deutlich geworden, dass evangelische Kirchengemeinden mit ihren Angeboten verstärkt nach draußen gehen und in die Gesellschaft hineinwirken - etwa bei der Zusammenarbeit mit Kommunen oder Vereinen, mit ihren Kindertagesstätten oder dem Engagement in der Flüchtlingsarbeit. „Gemeinde endet nicht im Gemeindehaus, sondern geht nach draußen und wird öffentlicher gelebt“, so die Pröpstin.

„Keine massiven Einbrüche“ bei Pfarr- und Fachstellen

Der Personaldezernent der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Oberkirchenrat Jens Böhm, stellte den Synodalen aus den 16 Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Rodgau die Rahmenbedingungen für die nächste so genannte „Pfarrstellenbemessung“ vor. Dabei stellte er „keine massiven Einbrüche“ in Aussicht. Der Sollstellenplan, den die Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erstmals für die 2021 fusionierenden Dekanate Dreieich und Rodgau gemeinsam erstellt hat, sieht für den Zeitraum von 2020 bis 2024 eine Gesamtzahl von 46,0 Stellen für Gemeindepfarrstellen, regionale Pfarrstellen sowie Fach- und Profilstellen für den Kreis Offenbach und die Hanauer Stadtteile Steinheim und Klein-Auheim vor. Das sind insgesamt rund 3,0 Stellen weniger als derzeit.

Gemäß Entscheidung der Kirchensynode sollen in regelmäßigen Abständen Pfarrstellen in Gemeinden und Dekanat sowie Referentenstellen an den demografisch bedingten Rückgang der Mitgliederzahlen angepasst werden. Am Ziel, im landekirchenweiten Durchschnitt eine volle Pfarrstelle für je rund 1.600 Gemeindemitglieder vorzuhalten, wolle die EKHN, so Oberkirchenrat Böhm, festhalten. Zudem müsse sich auch die evangelische Kirche für in den kommenden Jahren anstehende Ruhestandsversetzungen bei den Pfarrerinnen und Pfarrern rüsten.

Parallel dazu will die Kirchenleitung der EKHN Gemeindepfarrer*innen verstärkt von Verwaltungsaufgaben entlasten und so genannte „Gemeindeassistenzen“ einrichten. Voraussetzung ist die verbindliche Zusammenarbeit mehrerer Nachbargemeinden in festen Kooperationsräumen. „Es handelt sich bei der Pfarrstellenbemessung also nicht nur um einen Einspar-, sondern auch um einen Umwidmungsprozess“, führte Oberkirchenrat Böhm weiter aus.

In den kommenden Monaten werden die Synodalvorstände der Dekanate Rodgau und Dreieich ein gemeinsames Konzept zur Umsetzung des neuen Sollstellenplans erarbeiten und den beiden Dekanatssynoden zur Beratung und später zur Abstimmung vorlegen. Nach Beschluss und der anschließenden Genehmigung durch die Kirchenleitung - beides voraussichtlich 2019 - soll der neue Sollstellenplan dann von 2020 bis 2024 gelten.

Wechsel in der Kirchensynode und im Kinder- und Jugendpfarramt

Zusammen mit Ulrike Wegner, Erhard Seeger und Pfarrerin Heike Zick-Kuchinke vertritt künftig Elke Tomala-Brümmer das Evangelische Dekanat Rodgau in der Kirchensynode der EKHN. Als bisherige Stellvertreterin folgt sie auf Andrea Eubel, die aus persönlichen Gründen von ihrem Amt zurückgetreten war. Elke Tomala-Brümmer gehört dem Dekanatssynodalvorstand an und ist gemeinsam mit der stellvertretenden Dekanin, Pfarrerin Sonja Mattes, die Beauftragte des Dekanats für den Gemeindepädagogischen Dienst.

Zum neuen Stellvertreter von Frau Tomala-Brümmer wählten die Synodalen den Heusenstammer Kirchenvorsteher Karl Rathgeber. Der gebürtige Offenbacher ist Kirchenmusiker, Chorleiter und Hochschullehrer im Ruhestand und wirkte unter anderem als Dekanatskirchenmusiker im Dekanat Dreieich, als Professor für Dirigieren und Rektor der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth sowie als Kirchenmusikdirektor der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Einen weiteren Wechsel verzeichnet das Evangelische Dekanat Rodgau beim ehrenamtlichen Dienst der Kinder- und Jugendpfarrerin des Kirchenkreises: Die Seligenstädter Pfarrerin Leonie Krauß-Buck löst Pfarrerin Kathrin Brozio (Hainburg) ab, die diese Tätigkeit wegen ihres neuen hauptberuflichen Engagements als Alten-, Kranken- und Hospizpfarrerin des Dekanats abgegeben hat. 

Zu neuen Kassenprüfern wählte die Synode Nicole Rebell und Stefan Schaap aus der Evangelischen Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen.

Freiwilliger aus Südkorea

Freundlich und mit viel Applaus begrüßte die Synode den jungen Südkoreaner Han-Sol Lee, der im Rahmen eines ökumenischen Freiwilligenprogramms der „Evangelischen Mission in Solidarität (EMS)“ ein halbes Jahr lang die evangelische Kirche in der Region kennen lernen will. Han-Sol Lee hat gerade sein Studium der Internationalen Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen, engagiert sich in der Presbyterianischen Kirche in Korea (PROK) und ist gespannt auf viele Begegnungen: „Ich möchte mit Ihnen teilen, was ich habe und was ich in der koreanischen Kirche gemacht habe. Und ich bin hier, um Sie kennen zu lernen und etwas gemeinsam zu tun.“

Derzeit lernt Han-Sol Lee im Rahmen eines konzentrierten Sprachkurses Deutsch und engagiert sich als Freiwilliger in der Evangelischen Kindertagesstätte Heusenstamm. Wer ihn in seine Kirchengemeinde einladen möchte, kann sich mit der Ökumene-Pfarrerin des Evangelischen Dekanats Rodgau, Sandra Scholz, in Verbindung setzen: Tel. (0175) 7644852, sandra.scholz@dekanat-rodgau.de.

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