Dekanat Rodgau

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Neuordnung der Propsteien in der EKHN

Ev. Dekanat Rodgau gehört ab Oktober zur Propstei Starkenburg

EKHNNicht mehr zur Propstei Rhein-Main (blau), sondern zur Propstei Starkenburg (rot) gehört das Evangelische Dekanat Rodgau mit Wirkung zum 1. Oktober.Nicht mehr zur Propstei Rhein-Main (blau), sondern zur Propstei Starkenburg (rot) gehört das Evangelische Dekanat Rodgau mit Wirkung zum 1. Oktober.

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird ab 1. Oktober 2017 nur noch fünf Propsteien haben. Bisher war ihr Kirchengebiet in sechs Propsteibereiche gegliedert. Zukünftig gehört das Dekanat Rodgau zum Propsteibereich Starkenburg.

EKHNPröpstin Karin Held, Evangelische Propstei Starkenburg, ist ab 1. Oktober auch für die Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich zuständig.Pröpstin Karin Held, Evangelische Propstei Starkenburg, ist ab 1. Oktober auch für die Evangelischen Dekanate Rodgau und Dreieich zuständig.

Bisher war Gabriele Scherle als Pröpstin für die Propstei Rhein-Main und Mitglied der Kirchenleitung der EKHN zuständig für das Evangelische Dekanat Rodgau. Die Frankfurterin geht Ende September 2017 in den Ruhestand. Ab Oktober gehört das Dekanat Rodgau zusammen mit den Dekanaten Dreieich und Groß-Gerau / Rüsselsheim zur Evangelischen Propstei Starkenburg und damit zu einer Kirchenregion in der EKHN, die neben Darmstadt und Umgebung auch den Odenwald, die Bergstraße und das Hessische Ried umfasst. Die zuständige Pröpstin Karin Held hat ihren Dienstsitz in Darmstadt.

Mit der Veränderung der Visitationsbezirke der EKHN werden die Propstei „Rhein-Main“ (Dienstsitz in Wiesbaden), die Propstei „Starkenburg“ (Dienstsitz in Darmstadt) und die Propstei „Rheinhessen und Nassauer Land“ (mit dem Dienstsitz in Mainz), anders als bisher zugeschnitten. Die neue Grenzziehung führt die bisherigen Propsteien Rhein-Main und Süd-Nassau in großen Teilen zusammen und vereinigt sie zur neuen Propstei Rhein-Main.

Unverändert blieben die Propsteibereiche Nord-Nassau (Dienstsitz in Herborn) und Oberhessen (Dienstsitz in Gießen). Die Neuordnung war bereits im November 2015 von der Kirchensynode als dem obersten Organ der EKHN beschlossen worden.

Die Veränderung der Propsteigrenzen und Verringerung der Zahl der Propsteien geschieht im Zuge langfristiger, struktureller Veränderungen in der EKHN. So gab es zum Beispiel 47 Dekanate im Jahr 2013, deren Zahl sich mittlerweile auf 36 (bzw. 35 ab 1.1.2018) reduziert hat. 2022 werden es dann 25 Dekanate sein.

Die neuen Dekanate sollen angesichts zurückgehender Kirchenmitgliederzahlen einen flexibleren Spielraum und mehr Möglichkeiten für engere regionale Kooperationen bieten, um die Arbeit in den Gemeinden effektiver zu unterstützen. Eine Fusion kommt auch auf die Kirchenkreise in der Region zu: Die Nachbardekanate Rodgau und Dreieich werden zum 1. Januar 2021 zusammengehen. Die Gespräche dazu zwischen den beiden Dekanatssynodalvorständen laufen bereits.

Hintergrund: Propsteien, Pröpstinnen und Pröpste

Die Propsteigebiete sind in etwa mit Regierungsbezirken aus dem politischen Bereich vergleichbar. In den Propsteien sind – der Kirchenordnung der EKHN gemäß – jeweils Pröpstinnen und Pröpste für die geistliche Leitung der Kirche in ihrer Region verantwortlich. Die Propsteien sind wiederum in Dekanate untergliedert.

Die Pröpstinnen und Pröpste tragen Sorge für die Wortverkündigung und Verwaltung der Sakramente. Sie nehmen Amtseinführungen (Ordinationen) vor und begleiten Pfarrstellenwechsel und -besetzungen sowie die theologischen Fortbildungen der Pfarrerinnen und Pfarrer. Daher gehört auch die Seelsorge an Pfarrerinnen und Pfarrer zu ihren Aufgaben. Ihnen obliegt auch die Dienstaufsicht über die Dekaninnen und Dekane.

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