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Ökumenische Begegnung in der Region

Katholische und evangelische Geistliche tagten erstmals gemeinsam

kf"Mutmaßlich zum ersten Mal in den vergangenen 500 Jahren" trafen sich katholische und evangelische Pfarrerinnen, Pfarrer sowie Mitarbeitende im katholischen Pfarrheim St. Lucia Lämmerspiel."Mutmaßlich zum ersten Mal in den vergangenen 500 Jahren" trafen sich katholische und evangelische Pfarrerinnen, Pfarrer sowie Mitarbeitende im katholischen Pfarrheim St. Lucia Lämmerspiel.

Vor Ort kennt man sich untereinander, und in der Ökumene gibt es viele wertvolle Berührungspunkte. Dass aber katholische und evangelische Geistliche und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Region gemeinsam tagen, habe es - da waren sich die drei Dekane Willi Gerd Kost (Katholisches Dekanat Rodgau), Dieter Bockholt (Katholisches Dekanat Seligenstadt) und Carsten Tag (Evangelisches Dekanat Rodgau) einig - zumindest seit Menschengedenken nicht gegeben.

kfProfessor Dr. Markus Wriedt (3. v. l.), Kirchenhistoriker an der Frankfurter Goethe-Universität, und den Ökumene-Referenten des Bistums Mainz, Alexander Nawar (nicht im Bild) begrüßten die katholischen Dekane Dieter Bockholt (Dek. Seligenstadt, 2. v. r.), Gerd Willi Kost (Dek. Rodgau, 3. v. r.) sowie der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag (2. v. r.) zu einer theologischen Diskussion über die Bedeutung der Reformation heute für beide große Kirchen. Dekanatsreferentin Andrea Ziegler (li.) von katholischer und Pfarrerin Sandra Scholz von evangelischer Seite hatten den gemeinsamen Nachmittag vorbereitet.Professor Dr. Markus Wriedt (3. v. l.), Kirchenhistoriker an der Frankfurter Goethe-Universität, und den Ökumene-Referenten des Bistums Mainz, Alexander Nawar (nicht im Bild) begrüßten die katholischen Dekane Dieter Bockholt (Dek. Seligenstadt, 2. v. l.), Gerd Willi Kost (Dek. Rodgau, 3. v. r.) sowie der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag (2. v. r.) zu einer theologischen Diskussion über die Bedeutung der Reformation heute für beide große Kirchen. Dekanatsreferentin Andrea Ziegler (li.) von katholischer und Pfarrerin Sandra Scholz von evangelischer Seite hatten den gemeinsamen Nachmittag vorbereitet.

„Mutmaßlich zum ersten Mal in den vergangenen 500 Jahren“, so der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag, tagten am vergangenen Mittwoch in Mühlheim Pfarrerinnen, Pfarrer und Mitarbeitende aus dem Evangelischen Dekanat Rodgau sowie aus den katholischen Dekanaten Rodgau und Seligenstadt gemeinsam. Anlass war neben Begegnung und Kennenlernen auch ein ökumenischer Blick auf das Reformationsgeschehen.

Just zum Thema „Reformation“, deren Auftakt sich in diesem Jahr zum 500. Mal jährt, hatten sich evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer, katholische Priester, Gemeindepädagogen, Dekanats-, Pastoral- und Gemeindereferentinnen in der Lämmerspieler Pfarrei St. Lucia getroffen - und sich zwei äußerst sachkundige Referenten eingeladen:

Professor Dr. Markus Wriedt ist Dozent für Kirchengeschichte am Fachbereich Evangelische Theologie der Frankfurter Goethe-Universität. Privatdozent Dr. Alexander Nawar, Dozent für Liturgiewissenschaft an der katholisch-theologischen Fakultät der Uni München, arbeitet zudem als Ökumenereferent des Bistums Mainz. Die beiden Wissenschaftler befassten sich in ihren Impulsvorträgen mit dem Erbe Luthers für die Gegenwart - und mit der Frage, welche Bedeutung der reformatorischen Botschaft für die katholische Kirche in kirchlicher, theologischer und spiritueller Hinsicht zukommt. Anschließend hatten katholische und evangelische Hauptamtliche ausreichend Gelegenheit, sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Bibel- und Abendmahlsverständnis bis Rechtfertigungslehre auszutauschen.

Die Dekane sowie die katholische Dekanatsreferentin Andrea Ziegler und Sandra Scholz, Ökumenepfarrerin des Evangelischen Dekanats Rodgau, die die ökumenische Konferenz organisiert hatten, zogen zufrieden Bilanz: ein theologischer Diskurs auf Augenhöhe, der aufgezeigt habe, dass es  neben Unterschieden auch viele Gemeinsamkeiten und Verbindendes zwischen den Konfessionen gibt. Zudem habe dieses Treffen wertvolle Begegnungen ermöglicht und so zu einem besseren Kennenlernen auch über die Kontakte auf Gemeindeebene hinaus beigetragen.

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