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Theater zum Reformationsjubiläum über Willkür, Zweifel und Widerstand

„Querschläger“

Dr. Michael GrevelDas Ensemble aus 22 Laienschauspielern probt bereits seit dem vergangenen September.

Zum Reformationsjubiläum wird im Evangelischen Dekanat Dreieich ein eigens zu diesem Zweck geschriebenes Theaterstück zu sehen sein. In elf Szenen werden Leben und Werk des Reformators dargestellt. Die Premiere in den Dekanatskirchen ist am Sonntag, 29. Januar, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche Götzenhain (Pfarrstraße 2).

Dr. Michael GrevelIn elf Szenen werden Leben und Werk des Reformators dargestellt.

Bereits seit September des vergangenen Jahres laufen die Proben. Die Aufführungen finden jeweils sonntags ab 17 Uhr statt. Am 5. Februar gastiert das Ensemble in der Neu-Isenburger Johanneskirche (Friedrichstraße 94). Es folgt ein Auftritt am 12. Februar in der Langener Stadtkirche (Wilhelm-Leuschner-Platz). Die Abschlussvorstellung geben die Laienschauspieler am 5. März in der Egelsbacher Kirche (Ernst-Ludwig-Straße 56).

„Ich habe mich gefragt, was uns heute spontan zu Luther einfällt“, erläutert die Autorin Sonnhild Grevel, die das Stück auch inszeniert: „Die 95 Thesen, an der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen, die Verhöre und die über ihn verhängte Reichsacht, die Bibelübersetzung während seiner Zeit auf der Wartburg und seine Vermählung mit der ehemaligen Nonne Katharina von Bora“, zählt sie auf. Das Theaterstück will auf leicht verständliche Art die historischen Fakten präsentieren. Dazu werden einige zusätzliche Charaktere frei erfunden, damit der „Querschläger“ immer mehr an Dynamik gewinnt. Die historischen Kostüme, liebevoll geschneidert von Martina Schnürch, verleihen der Darstellung einen besonderen Reiz.

Martin Luther stellt sich quer zu den Wünschen und Vorstellungen seiner Eltern, bricht mit Traditionen, hinterfragt die Papstautorität, verdammt den Ablasshandel und wird schließlich von den Ereignissen, die seine Schriften auslösen, selbst überrannt. Doch aus der historischen Geschichte fällt der Reformator für eine Szene in die Gegenwart und trifft auf eine etwas überforderte Redakteurin, die einen Artikel zur Reformation schreiben soll. Sie ist jedoch schlau genug, die Gunst der Stunde zu nutzen, um Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Das turbulente Geschehen wird musikalisch gestaltet von Dekanatskantorin Elvira Schwarz. Eine Multi-Visions-Schau führt die Zuschauer zu den Orten der Handlung.

„Wenn es mit den Vorstellungen gelingt, bei den Zuschauern mehr Interesse für die Reformation zu wecken“, so die Autorin Sonnhild Grevel, „dann ist das Stück mit 22 Darstellern aus den Dekanaten Dreieich und Rodgau kein Querschläger.“

Nach jeder Aufführung gibt es bei Snacks und Getränken die Gelegenheit, mit den Schauspielern zu diskutieren.

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