Dekanat Rodgau

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Festgottesdienst zur Ordination von Pfarrerin Kerstin Graf:

„Wer Gott kennen lernen will, muss sich mit ihm auf den Weg zu den Menschen machen.“

FuchsMit Ermutigung und Segenswünschen gestaltete die Pröpstin für Rhein-Main, Gabriele Scherle, (Mitte) die Ordination von Pfarrerin Kerstin Graf (3. v. r.) zur Pfarrerin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Bei der feierlichen Zeremonie sowie im Gottesdienst wirkten zudem mit (v. l.): der Vorsitzende des Nieder-Rodener Kirchenvorstands und Dekanatspräses Bernhard Rücker, Kerstin Grafs Ehemann Benjamin Graf, der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag, sowie (v. r.) Pfarrer Ralf Feilen und Lehrpfarrer Stefan Peter (Evangelische Kirchengemeinden Laisa und Berghofen).Mit Ermutigung und Segenswünschen gestaltete die Pröpstin für Rhein-Main, Gabriele Scherle, (Mitte) die Ordination von Pfarrerin Kerstin Graf (3. v. r.) zur Pfarrerin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Bei der feierlichen Zeremonie sowie im Gottesdienst wirkten zudem mit (v. l.): der Vorsitzende des Nieder-Rodener Kirchenvorstands und Dekanatspräses Bernhard Rücker, Kerstin Grafs Ehemann Benjamin Graf, der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag, sowie (v. r.) Pfarrer Ralf Feilen und Lehrpfarrer Stefan Peter (Evangelische Kirchengemeinden Laisa und Berghofen).

Schon seit Dezember ist wieder Leben im Pfarrhaus an der Lichtenbergstraße; nun wurde in einem festlichen Gottesdienst bestätigt: Kerstin Graf ist nach acht Monaten Vakanz die neue Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Roden. Die Pröpstin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Gabriele Scherle, ordinierte die 31-jährige Geistliche am vergangenen Sonntag und führte sie in ihr erstes Gemeindepfarramt ein.

FuchsKollegiale Grüße aus den Rodgauer Nachbargemeinden überbrachten (v. r.) die Pfarrer Hansjörg Rekow, Axel Mittelstädt und Ralf Feilen.Kollegiale Grüße aus den Rodgauer Nachbargemeinden überbrachten (v. r.) die Pfarrer Hansjörg Rekow, Axel Mittelstädt und Ralf Feilen.

Pröpstin Scherle stellte der Kirchengemeinde Kerstin Graf als Pfarrerin vor, „der es wichtig ist, Gottes Barmherzigkeit mit den Sorgen und Nöten der Menschen in Kontakt zu bringen“ und die „Lust hat, mit dem Nieder-Rodener Kirchenvorstand weiter an der Gemeinde zu bauen und sich mit Gebet und Handeln für den Kampf um mehr Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzusetzen“.

Der Dekan des Evangelischen Dekanats Rodgau, Carsten Tag, und Kirchenvorstandsvorsitzender Bernhard Rücker dankten im Rahmen des Festgottesdienstes und des anschließenden Empfangs unter anderem Pfarrer Jochen Mehl und Pfarrer Ralf Feilen für die geleisteten Vertretungsdienste in den vergangenen Monaten. Da nach wie vor eine halbe Pfarrstelle in Nieder-Roden vakant ist, werde Pfarrer Feilen – so Dekan Tag – weiterhin Vertretungsdienste in der Gemeinde übernehmen.

„Ein engagierter Kirchenvorstand und ein schönes Gemeindezentrum“ seien, so Dekan Tag, eine gute Grundlage für den Dienstbeginn. Damit seien auch erste Herausforderungen wie der anstehende Bau des zum Gemeindezentrum gehörigen Kirchturms gut zu bewältigen.

Für die evangelischen Pfarrkolleginnen und -kollegen in Stadt und Dekanat Rodgau grüßten Axel Mittelstädt (Jügesheim), Hansjörg Rekow (Weiskirchen) und Martin Franke (Seligenstadt und Mainhausen) mit diversen Einladungen, Rodgau und Umgebung zu erkunden. Die Stadt Rodgau vertrat Stadtrat Edgar Ott im Grußwortreigen.

Kerstin Graf ist verheiratet. Ihr Mann Benjamin ist derzeit noch Vikar in Wiesbaden. Die Wurzeln von Nieder-Rodens neuer evangelischer Pfarrerin liegen im Taunus. Nach einem Aupair-Aufenthalt in Virginia/USA entschied sich Kerstin Graf für den Pfarrberuf und studierte in Tübingen und Mainz evangelische Theologie. Aus ihren Vikariatsgemeinden Laisa und Berghofen, zwei Ortsteilen von Battenberg in Nordhessen, hatten neben ihrem Lehrpfarrer Stefan Peter gut 20 Aktive zwei Stunden Anreise in Kauf genommen, um ihrer ehemaligen Vikarin Gottes Segen für ihren neuen Dienst und den Start ins Gemeindepfarramt zu wünschen.

In ihrer Festpredigt zur Berufung von Moses, das Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft zu führen, ermutigte Pfarrerin Graf die Gottesdienstbesucher und alle Christinnen und Christen, sich von Gott in den Dienst nehmen zu lassen und im Vertrauen auf seine Macht andere aus ihren Gefangenschaften zu führen – „aus dem Ägypten der Angst und Einsamkeit, der Minderwertigkeitsgefühle, des Leistungsdrucks oder der Sklaverei von Süchten hinein in eine neue Freiheit“. „Zwar können wir aus eigener Kraft nicht die Welt retten, aber Gott ist mit uns“, wenn Menschen Gottes Ruf folgen und sich etwa im Besuchsdienst engagieren, Flüchtlingen und Obdachlosen helfen oder Jugendliche ermutigen, selbstsicher ins Leben zu gehen. „Wer Gott wirklich kennen lernen will, der muss sich mit ihm auf den Weg zu den Menschen machen.“

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